über Klabund

In diesem Kapitel möchte ich alle Bücher und Veröffentlichungen zu Klabund vorstellen, die ich bisher habe und nütze, ein „Literaturverzeichnis“ ist das in Büchern, ich möchte es mal anders gestalten.

Der Heimatkreis Crossen

http://www.heimatkreis-crossen-oder.de/

Ausschnitt der Eingangsseite des Heimatkreises:

„… Herzlich Willkommen beim Heimatkreis Crossen/Oder in der Landsmannschaft Ostbrandenburg/Neumark e.V., einer Interessengemeinschaft der ehemaligen Bewohner von Stadt und Kreis Crossen/Oder. 

Wir, unsere Eltern, Großeltern und sonstige Vorfahren stammen aus dem ehemaligen Kreis Crossen/Oder. Der Beitritt zu unserer Gemeinschaft ist für jeden freigestellt, der Interesse am Bewahren unserer Crossener Heimat hat: unsere Landsleute, aber auch Ortschronisten und Hobbyhistoriker.

Der Kreis Crossen/Oder befand sich im damaligen Regierungsbezirk Frankfurt/Oder im Südosten der Provinz Brandenburg und bestand bis zum Jahr 1945. Er zählte ca. 61500 Einwohner. Von Berlin bis zur Kreisstadt Crossen/Oder beträgt die Entfernung ca. 125 km. Von Guben waren es nur 30 km. (…)

Das Sammeln der historischen Artefakte, der historischen Unterlagen, auch das Bemühen, Einwohnerlisten der letzten Jahre, ja Orts – Familienbücher nach historischen Unterlagen immer auch mit Hinzuziehung der Zeitzeugenberichte zu erstellen, gehört genauso dazu wie das Niederschreiben der historischen Abrisse – Chroniken – der Städte und Dörfer des ehemaligen Kreises.

Diese Arbeit der Vereinsmitglieder wird nicht bezahlt. Für die Herausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Crossener Heimatblatt bitten wir um eine Jahresspende in Höhe von 17,- Euro. Natürlich sind darüber hinaus gehende Spenden sowie allgemeine Zuwendungen jederzeit willkommen.“

Seit 1949 bis 1995 erscheinen die „Crossener Heimatgrüße“, ab dem Jahr 1996 abgeändert unter dem Titel „Crossener Heimatblatt“. Diese sind in einigen Jahrgängen auf der Seite des Vereins zu finden, aber es gibt noch eine andere Bezugsmöglichkeit, die kommt anschließend.

Der Heimatverein bietet eine ganze Reihe Literatur an, Schriften, Heimatbücher, Kreisbücher, Bildbände sowie Veröffentlichungen über einzelne Orte und zu Einzelthemen, teils als Bücher, teil als CD’s.

Für mich waren all diese Veröffentlichungen eine wahre Fundgrube.

http://www.stiftung-brandenburg.de/

Haus Brandenburg der Stiftung Brandenburg

Parkallee 14

15517 Fürstenwalde (Spree)

Tel. 03361 310952

Fax. 03361 310956

eMail: info@stiftung-brandenburg.de

Aus der Web-Side:

„… Das Haus Brandenburg versteht sich als Dokumentationszentrum für das ehemals ostbrandenburgische Gebiet jenseits von Oder und Lausitzer Neiße. Hier werden Zeugnisse über die Geschichte und die Kultur dieser Region gesammelt, erschlossen, präsentiert und ausgewertet. Mit Vortragsveranstaltungen, wissenschaftlichen Tagungen und Exkursionen, Publikationen und Medienarbeit leistet das Haus einen Beitrag dazu, dass Ostbrandenburg nicht vergessen wird.

Der Brandenburgkurier ist eine Schriftenreihe im Märkischen Informationsdienst (MID), die viermal im Jahr erscheint. Darin werden Neuigkeiten, Informationen und Beiträge zu Ostbrandenburg/ Neumark veröffentlicht. Herausgeber sind die Landsmannschaft Ostbrandenburg/ Neumark e.V., der Haus Brandenburg – Freundeskreis e.V. und die Stiftung Brandenburg.“

Über die Stiftung Brandenburg habe ich z.B. die auf drei CD’s gespeicherten „Heimatgrüße“ des Crossener Heimatvereines bekommen, die gehen bis zum Jahr 2010, kleiner Tipp, bitte fortsetzen. Interessant auch eine CD mit Bildern aus dem ehemaligen Kreis Crossen.

Auf der Seite zu stöbern ist interessant.

http://www.heimatverein-lebus.de/

http://www.heimatverein-lebus.de/

Auch hier ein Auszug der Startseite des Vereins:

„Willkommen beim Heimatverein Lebus e.V.

Zu Hause ist unser Heimatverein in der idyllischen Kleinstadt Lebus, die mit ihren Aussichten von den umliegenden Hügeln, wie dem Schloss- und Turmberg, wunderschöne Rundblicke bietet und jeden Frühling mit ihren einzigartigen Adonisröschenhängen tausende Besucher anzieht.

Zweck unseres gemeinnützigen Vereins sind die Förderung der Heimatpflege und -kunde und die Förderung von Natur- und Umweltschutz.

Wir freuen uns über Jeden, der Lust hat in unserem Verein mitzuarbeiten und unsere Vereinsziele zu verwirklichen oder unsere Arbeit finanziell unterstützen möchte, werden Sie Mitglied. Besuchen Sie uns doch bei Ihrem nächsten Ausflug in unserem Museum Haus Lebuser Land.“

Der Heimatverein betreibt ein Museum mit interessanten Dauerausstellungen und er bietet immer wieder befristete Ausstellungen an. Für 2018 ist eine Klabund-Ausstellung geplant, deren Finanzierung noch nicht gesichert ist. Käme sie zustande, würde ich mich sehr freuen. Wer dazu einen kleinen Beitrag leisten möchte, beim Vorstand die Kontonummer erfragen.

Unter dem Button „Museum“: „Museumstresen“ findet sich eine ganze Reihe an interessanter Literatur wieder und die war für mich hilfreich. Besonders gefällt mir, dass die wenigen Mitglieder die sehr aufwendige Pflege der Adonisröschenhänge übernommen haben. Wer deren Blüte im Frühling mal erlebt hat, weiß warum ich so begeistert bin.

Werner Classen Verlag Zürich Stuttgart Erschienen 1971

Auf der Umschlagseite: 

„Der Mann mit dem Namen Klabund hat ein verzehnfachtes Leben geführt – leidenschaftlich in seinen Dichtungen, leidenschaftlich in seinem Lieben, leidenschaftlich in seinem politischen Engagement. Sein Werk? Nur schwach wieder vertreten. Sein Name? Immer häufiger wieder genannt – besonders im Blick auf die zwanziger Jahre. Sein kurzes Leben? Von Legenden über­wuchert. Die Zeit ist reif geworden für eine Lebensbeschreibung. Guido von Kaulla unternahm es, in kritisch-genauer Sachkenntnis den inneren und äußeren Lebensgang dieser viel­schichtigen Persönlichkeit darzustellen. (…)

Die vorliegende Biographie ist kein Buch der Literatur und keines der Politik – es ist, um ein Wort Alfred Kerrs abzuwandeln, ein Menschen-Buch.

Diese umfassende, unter erstmaliger Auswer­tung aller dokumentarischen Quellen engagiert geschriebene Biographie mit vielen Zitaten aus Klabunds Werken, Berichten von Zeitgenossen, Briefen und seltenen Fotos wird dazu beitragen, den Namen Klabund und sein Werk wieder lebendig zu machen.“

Hinzufügen will ich, es beruht auf Gesprächen Kaullas mit Carola Neher und den Eltern Klabunds, sowie einer Auswertung des Klabund Nachlasses, den Guido von Kaulla von C. Neher bekam.

Das Buch ist vergriffen, aber noch im Archivar-Handel erhältlich. Guido von Kaulla lebt leider nicht mehr und der Verlag Werner Classen in Zürich und Stuttgart ist lt. dem Handelsregister gelöscht.

Guido von Kaulla: Schauspieler, Journalist, Theaterschriftsteller, Verfasser von Hör- und Fernsehspielen, lebt(e) in Konstanz, beschäftigt sich seit seiner Gymnasialzeit mit Klabund.

Guido von Kaulla, „Und verbrenn‘ in seinem Herzen“. Die Schauspielerin Carola Neher und Klabund. Herderbücherei 1037 © Verlag Herder GmbH, Freiburg 1984

Über das Buch

Carola Neher gehörte wie Elisabeth Bergner, mit der sie oft ver­glichen wurde, zu den gefeierten Bühnenstars der beginnenden 30er Jahre. „Eine bezaubernde Frau und Schauspielerin“, schrieb Alfred Polgar z. B. in einer Theaterkritik, „mehr als hübsch, mit der Grazie und Flinkheit eines kleinen Raubtieres, temperamentvoll bis in die Haarspitzen, blitzend von Klugheit und Humor“. Man kann sich kaum einen größeren Gegensatz zu ihr vorstellen als den ekstatisch-fieberhaft lebenden Schrift­steller Klabund, den Autor des „Kreidekreises“, den genialen Nachdichter chinesischer Lyrik. In der Ehe mit Carola Neher verwandelten sich seine letzten, schon von fortschreitender Krankheit gezeichneten Lebensjahre in Jahre des Glücks. Ge­dichte von betörender Schönheit entstanden. Carola Neher feierte auf der Bühne ihre größten Triumphe. Was damals Rang und Namen in der Kunst hatte, kommt in dieser Lebensge­schichte vor. Klabund starb 1928. Carola Neher, 1933 emigriert, fand 1942 in einem sibirischen Arbeitslager ein tragisches Ende. Dieser Originalband der Herderbücherei ist ein faszinierendes Zeitdokument und die bewegende Erinnerung an die Liebe zweier Künstler. Wie kaum ein anderer Autor war Guido von Kaulla dazu berufen, dieses Buch zu schreiben. Als Student hat er auf persönlichen Wunsch Carola Nehers den literarischen Nachlass von Klabund gesichtet und geordnet. Aus intimer Quellenkenntnis schrieb er 1971 die maßgebliche Biographie „Brennendes Herz Klabund“ und jetzt diesen Herderbücherei-Band.

Das Buch ist vergriffen, aber noch im Archivar-Handel erhältlich.

Wird fortgesetzt