ABC…XYZ

 Moses Calvary – nachdem in der Klabund-Biographie geklärt wurde, dass Moses Calvary eigentlich nicht zum direkten Umfeld des Dichters gehört, hätte ich ihn auch weglassen können. Aber Moses Calvary hat rund 12 Jahre das kulturelle Leben in der Stadt mit geprägt und damit auch Klabund. Und so meine ich, er darf in der Geschichte der Stadt und der Familie Henschke nicht fehlen. (mehr)

Walter E. Heinrich – Unter dem Pseudonym „Walther Unus“ besser bekannt geworden, war er Jahrzehnte lang Freund und Mentor von Klabund.   (mehr)

Artur Heinrich Theodor Christoph Kutscher – (geboren am 17. Juli 1878 in Hannover; gestorben am 29. August 1960 in München) war ein deutscher Literatur- und Theaterwissenschaftler (mehr)

Hermann Carl Julius Scherchen war ein deutscher Dirigent und Komponist. Geboren am 21. Juni 1891 in Berlin, gestorben am 12. Juni 1966 in Florenz (mehr)

Carl Christian Bry – Ein Pseudonym und dahinter verbirgt sich der Schriftsteller Carl Decke. Dieser wurde am 18. April 1892 – einem Montag – in Stralsund geboren. (mehr)

Rudolf John Gorsleben – Klabund wurden viele Freunde zugeschrieben und eine ganze Menge haben sich selber dazu gemacht. Einer dieser „dazu gemachten“ war sicher Rudolf John Gorsleben. Fredi kannte ihn, aber ein Freund? (mehr)

François Villon – Er gilt als der als bedeutendster Dichter des französischen Spätmittelalters und wurde 1431 in Paris geboren. Laut verschiedenen Quellen war sein eigentlicher Name vermutlich François de Montcorbier oder François des Loges.(mehr)

Gottfried Benn … wurde am 2. Mai 1886 in Mansfeld – Mark Brandenburg geboren und starb am 7. Juli 1956 in Berlin. Gottfried Benn war Arzt, Dichter und Essayist und ein enger Freund Klabunds. (mehr)

Theodor Lobe – das Lobe Theater und Breslau – Sibirien des Ostens nannte Klabund die Stadt – Ungeziefer im Hotelzimmer – stundenlanges Warten auf Carola Neher, wäre es nach ihm gegangen, sie hätten diese Stadt nie betreten. Carola Neher sah es anders, für sie war die Stadt ein wichtiges Sprungbrett ihrer Karriere. (mehr)

Kurt Wafner – eigentlicher Nachname Wawrzyniak, geboren am 25. November 1918 in Berlin, gestorben am 10. März 2007 in Berlin, war Lektor, Autor, Antimilitarist und Anarchist. (mehr)

Erwin Poeschel – am 23. Juli 1884 in Kitzingen in Bayern geboren – leitet mit seiner Ehefrau das 1913 erbaute, sechsstöckige Haus Stolzenfels in Davos bis 1928. (mehr)

Hermann Karl Hesse – Geboren am 2. Juli 1877 im württembergischen Calw – gestorben am 9. August in Montagnola, einer Ortschaft wenige Kilometer südwestlich der Stadt Lugano im schweizerischen Kanton Tessin, „war (Hesse) ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler. (mehr)

Marie Armand Maurice René Schickele & die weißen Blätter – Schriftsteller, Essayist, Übersetzer und Pazifist wurde am 4. August 1883 in Oberehnheim im Elsass geboren. (mehr)

Dadaismus – oder Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde (mehr)

Berliner Straßenkampf – Der allerdings spielte sich nicht am 1. April und schon gar nicht in der Nacht zum 1. Mai ab, er ist vielmehr der ergebnislose „Kampf“ eines engagierten Berliners gegen Bürokratie in der Stadt. (mehr)

Zeitschriften – Verlage – Verleger

Simplicissimus – Auf Deutsch: „der Einfältigste“ war eine satirische Wochenzeitschrift. Sie erschien erstmalig am 4. April 1896 und die Redaktion befand sich in München. (mehr)

Alfred Kerr – War einer der einflussreichsten deutschen Literatur-Kritiker in der Zeit vom Naturalismus bis 1933. „Kerr sah in der Kritik eine eigene Kunstform und schuf dafür einen treffenden, geistreich-ironischen und oft absichtlich saloppen Stil“. (mehr)

Pan – war eine deutsche Kunst- und Literaturzeitschrift aus dem Fontane Verlag in Berlin. Sie erschien erstmalig im Jahre 1895. Damalige Herausgeber Otto Julius Bierbaum und Julius Meier-Graefe. (mehr)

Die Weltbühne – ist in den Top-Ten der Jahrhundertzeitungen des letzten Jahrhunderts ganz oben zu finden. In ihr haben ziemlich alle geschrieben, die im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im so genannten „Tausendjährigen Reich“ verhasst waren und die man mit Verfolgung in allen Varianten überzog. (mehr)

Siegfried Jacobsohn – war Journalist und Theaterkritiker. Er gründete 1905 die Zeitschrift „Die Schaubühne“ und nannte diese 1918 in „Die Weltbühne“ um. Jacobsohn blieb bis zu seinem Tod deren Herausgeber. (mehr)

Erich Caesar Reiß war Verleger des gleichnamigen Verlages, sesshaft im Berliner Westend (mehr)

Fernsehen – Rundfunk – Zeitschriften

Ich trage einen großen Namen – die Rate-Show nach berühmten Vorfahren des SWR Baden-Baden und dort durfte ich in einer Aufzeichnung am 13. Februar 2020 Klabund vorstellen. Er wurde von Stefanie Junker erraten und am 5. April wurde die Sendung ausgestrahlt, (mehr)

Familie

Familie Heberle – Klabunds erste Ehefrau war die Tochter der Eheleute Max Heberle und seiner Ehefrau Irene Ade, die in Passau lebten. Sie waren eine sehr künstlerisch veranlagte Familie. (mehr)

Carola Neher wurde am 3. November 1900 im elterlichen Haus in der Hirschgartenallee 33 in München-Nymphenburg ge­boren, getauft auf die Namen Ka­tharina Karolina nach den Vornamen ihrer aus der Pfalz stammenden Mutter. (mehr)

Die letzten Aufsätze von Carola Neher – ein besonderer Fund. Im Jahre 2016 erscheint im Lukas Verlag Berlin „Carola Neher – gefeiert auf der Bühne – gestorben im Gulag“.  Darin erstmals von Oktober 1935 bis zum März 1936 in der sowjetischen Zeitschrift „Ogonjok“ von Carola Neher veröffentlichte Artikel über Max Pallenberg, Alexander Granach, Erwin Piscator, Ernst Busch und Max Reinhardt unter dem Titel: „Theaterkünstler im Exil“. (mehr)

„Grand-Slam“ des Kabaretts

Simplicissimus – Künstlerkneipe von 1903-1992 – In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1903 zog ein etwas merkwürdiger „Festzug“ von der „Dichtelei“ in der Amalienstraße in Richtung Türkenstraße 57, dem der Dichter Frank Wedekind Laute spielend voranschritt. (mehr)

Schall und Rauch – Kleines Theater und Kabarett Im Frühjahr 1901 wurde aus einer Laune heraus „Schall und Rauch“ in der Berliner Bellevuestraße geboren. Gründungsmitglieder waren neben Max Reinhardt Friedrich Kayssler, Martin Zickel, Else Heims und Richard Vallentin. (mehr)

Das Cafe Voltaire – DaDaDa … war der Geburtsort des Dadaismus, aber das „Cafe Voltaire“ war auch als Club, Galerie, Kneipe und Theater konzipiert. (mehr)

Café Größenwahn … oder auch Café des Westens genannt, war ein Berliner Künstlerlokal, das sich am Kurfürstendamm 18/19, Ecke Joachimstaler Straße, dem heutigen Kranzler-Eck, in Berlin Charlottenburg befand. (mehr)

Reformsiedlung Monte Verità

Karl Wilhelm Diefenbach – wurde am 21. Februar 1851 in Hadamar geboren. Diefenbach gilt als „Urvater der Alternativbewegungen“ und einer der bedeutendsten Vorkämpfer der Lebensreform, der Freikörperkultur und der Friedensbewegung. (mehr)

Karl Gräser – Am 13. August 1875 kommt Carl Samuel Josef als ältester Sohn des Ehepaares Carl Samuel Gräser und Charlotte Gräser in Kronstadt auf die Welt. Seine beiden jüngeren Brüder sind Gusto und Ernst Heinrich Gräser. Er gilt als Mitbegründer der Reformsiedlung Monte Verità bei Ascona. (mehr)

Gusto Gräser – „Ich hatte das Gefühl, zum ersten Mal in meinem Leben einem Menschen begegnet zu sein“, sagte Hermann Müller – sein Biograph – über: Gustav Arthur Gräser. Er wurde am 16. Februar 1879 in Kronstadt in Siebenbürgen als zweiter von drei Söhnen geboren. (mehr)

Ernst Heinrich Graeser – Maler und Bruder von Karl und Gusto Gräser, kommt am 8. Mai 1884 als jüngstes von fünf Kindern des Ehepaares Carl Samuel Gräser und Charlotte, geborene Pelzer im siebenbürgischen Kronstadt, dem heutigen Brașov (Rumänien), auf die Welt. (mehr)

Geschichte des Monte Verità – Der Monte Verità – gelegen auf der Gemarkung von Ascona und oberhalb von Locarno am Lago Maggiore, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts Treffpunkt von Reformern, Pazifisten, sowie Anhängern unterschiedlicher alternativer Bewegungen, Künstlern und Schriftstellern. Monte Verità übersetzt der „Wahrheitsberg“ kann aber auch wegen seiner Bewohner anders übersetzt werden – „Menschen – Berg“. Und zu dieser – meiner Übersetzung – hat wesentlich   Gusto Gräser beigetragen. (mehr)

Antisemitismus

Die Thule-Gesellschaft war ein politischer Geheimbund, der im August 1918 in München gegründet wurde und in seiner stärksten Phase im Winter 1918/19 rund 1.500 Mitglieder hatte. (mehr)

Der Rabbi von Bacharach – Heinrich Heine verfasste den fragmentarisch gebliebenen Roman „Der Rabbi von Bacharach“. Der Dichter schrieb daran seit 1822/23, vermutlich als eine Reaktion auf die 1819 wieder ausgebrochenen Judenverfolgungen. (mehr)

Die Protokolle der Weisen von Zion … erschienen 1903 in Russland und verbreiteten sich insbesondere nach dem I. Weltkrieg international, obwohl schon 1921 die Londoner „Times“ diese als Fälschung entlarvte. Auf dieses üble antisemitische Machwerk bezog sich der spätere baden-württembergische Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon (ehemals AfD) in zwei Schriften 2009 und 2012 zustimmend auf die „Protokolle“. (mehr)

Rechts außen – Militarismus –  Nationalismus – Rechtsradikalismus

Anton Graf von Arco auf Valley – Wurde am 5. Februar 1897 in St. Martin im Innkreis als Sohn des Maximilian Graf Arco-Valley (1849–1911) und dessen Frau Emmy Freiin von Oppenheim (1869–1957) aus der Bankiersfamilie Oppenheim geboren. (mehr…)

Gustav Noske – Wikipedia: „war ein SPD-Politiker und der erste sozialdemokratische Minister mit der Zuständigkeit für das Militär in der deutschen Geschichte.“ (mehr…)

Soldaten sind Mörder – Am 4. August 1931 erscheint in der Zeitschrift „Die Weltbühne“ eine Glosse des Autors Ignaz Wrobel mit dem Titel: „Der bewachte Kriegsschauplatz“ und darin schreibt er „Soldaten sind Mörder.“ (mehr)

Alfred Hugenberg – Ohne ihn wären die Nazis nicht an die Macht gekommen. Sein Presseimperium machte die Nazis populär. Zum „Biedermann“ Hugenberg gesellte sich 1929 der Brandstifter Adolf Hitler. (mehr)

Paul von Hindenburg – Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg wurde am 2. Oktober 1847 in Posen geboren. Hindenburg war Oberbefehlshaber der „Obersten Heeresleitung und in der Weimarer Republik nach dem Tode von Friedrich Ebert Reichspräsident. (mehr)

Erich Friedrich Wilhelm Ludendorff – Wurde am 9. April 1865 in Kruszewnia bei Schwersenz, Provinz Posen geboren. Er war Generalquartiermeister der obersten Heeresleitung im ersten Weltkrieg – Militarist – Antisemit – Rechtsradikaler – Monarchist – (mehr)

Der Kapp-Putsch auch Kapp-Lüttwitz-Putsch, selten Lüttwitz-Kapp-Putsch, vom 13. März 1920 war ein nach 100 Stunden gescheiterter, konterrevolutionärer Putschversuch gegen die nach der Novemberrevolution geschaffene Weimarer Republik. (mehr)

Der Hitlerputsch & der Prozess – Der Hitlerputsch war ein am 8. und 9. November 1923 unternommener gescheiterter Putschversuch der NSDAP unter Adolf Hitler und Erich Ludendorff. Die Zielsetzung des Umsturzversuchs bestand in der Beseitigung der parlamentarischen Demokratie und der Errichtung eines nationalistischen Diktatorialregimes. (mehr)

Gottfried Traub – Am 11. Januar 1869 in Rielingshausen geboren war Theologen und Politiker. Kurt Tucholsky schrieb in einem Gedicht über Ihn: „Gottfried, hast du mal in langen Jahren/ an die Krüppel, die jetzt blind und taub,/ an die Mütter nur gedacht in grauen Haaren,/ deren Söhne in den Krieg gezogen waren?/ Und sie wurden deines Krieges Raub/ …Deutschland ist nicht Wilhelm. –  Mahlzeit, Traub! (mehr)

Ernst Julius Waldemar Pabst – war Offizier, politischer Organisator und Waffenhändler. Verantwortlich für die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht 1919, monarchistischer und antisemitischer Rechtsradikaler. (mehr)